Deutschland – Ein Wettrennen: wer verrät seinen Glauben hier am stärksten?

Ein recht geringer Teil der in Deutschland lebenden Muslime verfolgt aus diversen Gründen einen harten, freudlosen, bedrohlichen und nach meiner persönlichen Auffassung verboten scharfen Glauben. Ich schüttele angesichts der hasserfüllten Gesichter, die die Fäuste ballen und (möglichst auch noch schwarze) Fahnen schwingen, während sie mit verrenkten und dummen Parolen das Andenken an unseren verehrten Propheten Mohammed (saws) beschmutzen, einigermaßen entsetzt den Kopf.

Nein. Dieser Islam ist nicht meiner.

Diese Muslime wollen mit aller Macht eine unselige Dominanz über Frauen ausüben, weil sie ein vollkommen verzerrtes Geschlechterbild im Kopf haben. Sie bilden sich ein, sie könnten ihren Frauen befehlen und untersagen, sie schlagen, sie herabwürdigen, sie isolieren – und das alles womöglich sogar ungestraft. Das sind in meinen Augen keine Männer, sondern vielfach Waschlappen, die eine Religion (miss-) brauchen, um „Argumente“ für ihr Handeln zu finden. Ihr Geschreie nach Krieg, nach dem so oft hergenommenen „Djihad“ ist nicht nur ärgerlich, es spricht auch von ihrer Dummheit. Und das ist wirklich schlimm. Muslime dürfen nicht dumm sein.

Man registriert eine ganz erstaunlich kleine Anzahl von Hasspredigern, die diesen dummen Menschen ihre nachgefragten „Argumente“ geben. Die meisten dieser unappetitlichen Schreihälse basteln sich ihre „Überzeugung“, die vielfach nichts wert ist, nichts aushält und keinesfalls trägt, selbst. Sie kopieren Worthülsen von anderen und während sie Stunden und Tage damit zubringen, sich auf Demonstrationen herumzutreiben, wenden sie keine halbe Stunde für das Studium des Qur’ans auf – vielleicht ahnen viele von ihnen, dass ihnen die Heilige Offenbarung nicht nur alles Pulver wegnimmt, sondern sie vielleicht sogar verstehen lassen würde, wo, wie, und vor allem wie schwer sie sich gegen den Islam und Allah vergehen. Und Dummheit scheut nichts so sehr wie Belehrung. Wie ich bereits vielfach hörte, werden diese Wohlstands-„Djihadisten“ durch die Ablenkung von ihrer sonstigen Bedeutungslosigkeit und gesellschaftlicher Irrelevanz angezogen und verstehen ihren „Kampf“ als Lebensgefühl und Mode – dem „Null Bock“-Gefühl der frühen Punks nicht unähnlich.

Was mich jedoch noch sehr viel massiver stört, ist eine Vielzahl von Vorkommnissen seitens selbsterklärter „Christen“, die ihre eigene, „Heilige Schrift“ noch weitaus schlimmer schänden. Selbst unfreiwillig als Katholik erzogen, störte mich die Diskrepanz zwischen den hingebungsvoll dahergeschmetterten, frommen Kirchenliedchen und dem „Pragmatismus“ vorgeblich christlicher Zeitgenossen bereits in frühen Jahren. Auf der einen Seite gab es Martinsumzüge und den Großmut des besungenen Martins, der mit einem Schwert seinen Mantel teilte, um einem armen Menschen damit zu helfen und auf der anderen Seite schonungslose Ausbeutereien. Schon als Jugendlicher lernte ich, Glaube und Leben fein voneinander zu trennen: das eine war die Märchen-, das andere die wirkliche Welt. Man muss schon ziemlich dumm sein, als Christ Glaube und praktisches, tägliches Leben miteinander zur Deckung bringen zu wollen. Versucht man dies, endet man zwangsläufig als geschmähter und verspotteter Verlierer.

Bekanntlich resultieren alle Menschenrechte und alle verfassungsgebenden Gesetze aus religiösem Empfinden. Laut unserer Bundeskanzlerin leben wir ja in einer „christlich-jüdischen“ Tradition (ein Begriff, für den sie sich schon häufig auf die Lippe gebissen haben wird). Aber gerade und vorzugsweise „christliche“ Politiker lassen nichts unversucht, natürlich wie immer unter vollständiger Ignoranz ihres vorgeblichen Glaubens, ihre persönlichen, gewinnlerischen Interessen nachhaltig einzufordern.

(Zitat: SPIEGEL Online)

Was Seehofer, Söder, Herrmann und die anderen Verfassungsverächter in diesem neuesten Unrechtsstaat tun, ist nicht weniger als die Putinisierung der deutschen Politik: Sie stellen Stabilität und Ordnung über alles, über das Grundgesetz, die Freiheit, die Menschenrechte, die Grundlagen des demokratischen Systems.

Die Genannten hätten sich im Jerusalem zu Christi Zeiten ganz sicherlich pudelwohl gefühlt – und für die „Stabilität“ und „Ordnung“ ihrer Welt Jesus Christus nicht nur gegeißelt und gekreuzigt, sondern vermutlich anschließend auch noch ganz gern gevierteilt. Wie sich Jesu Richter mit dem „Establishment“ der römischen Regierung arrangiert und sich auf die sprudelnden Einnahmen daraus konzentriert haben, so würden auch Seehofer, Söder, Herrmann und die anderen „Verfassungsverächter“ nichts unversucht gelassen haben, Jesus dem Tod zu überantworten.

Man muss schon ausgesprochen doof sein, sich in einer Welt, die sich stillschweigend darauf geeinigt hat, religiöse Ideen in eine Feen- und unwirkliche Elfenwelt zu verbannen um dem Rollen des Rubels nur kein Hindernis in den Weg zu stellen, auf Menschlichkeit zu konzentrieren. Schlimm genug, dass es diese „C“SU überhaupt gibt. Sie war noch nie mehr als ein Sammelbecken bajuwarischer Bräsigkeit, ein Filzverein mit Wagenburgmentalität, der schon immer mit rassistischen und faschistischen Ideen gebuhlt hat, wenn sie mit ihrem isolatorischen Charakter die Geldströme stützen und schützen konnten.

Da frage ich mich, wie man sich über eine Muslimbruderschaft im Nahen Osten aufregen und gleichzeitig professionelle Hysteriker und Schreihälse wie die in einer „C“SU nicht zum Deibel jagen kann.

Georg Diez schreibt weiter:

Es hat Folgen, Folgen im Inneren, wenn man nach außen seine eigentlichen Werte verrät und von der Türkei bis Eritrea, von Russland bis Syrien mit Diktatoren paktiert, um denen dabei zu helfen, die eigene Bevölkerung zu drangsalieren, zu unterwerfen, zu ermorden.

Ich frage mich allen Ernstes, warum dies Missverhältnis zwischen der hochgehaltenen Bibel und den zitierten Umständen keinen Aufschrei provoziert. Wo der Ärger der Christen bleibt, warum den Hasspredigern von München nicht stapelweise der Mitgliedsausweis um die Ohren gehauen wird.

Sind die, denen geholfen werden muss, keine (Mit-) Menschen? Umspannt die Bibel jene nicht? Sind es Tiere? Schädlinge, die man mit Tränengas und Schlagstöcken abwehren muss?

Sicherheit gibt es nicht für Personen, sondern für Grenzen, Geld gibt es nicht für Hilfe, sondern für Zäune.

Steht das so in der Bibel? Oder hat uns das Buch etwa verschwiegen, dass Jesus erst stundenlang Stammbaum, Personalausweis und Kontostände von Lazarus geprüft hatte, bevor er ihn zum Leben erweckte? Oder habe ich da etwa schon wieder den Fehler begangen, von „Christen“ zu erwarten, dass sie sich christlich verhalten? Habe ich etwa noch immer nicht verstanden, dass der christliche Glaube nur etwas für Kinder ist, nur aus netten Geschichtchen besteht, eine Ansammlung unterhaltsamer Anekdoten mit stellenweise vertretenem Gruselcharakter ist?

Seehofer, Söder und Co. tragen als Verirrte nicht unbedingt persönliche Schuld an ihrer eigenen, widerlichen Schreierei. Sie dürfen sich in dem zweifelhaften Ruhm suhlen, in der Demokratie durch freie, geheime und faire Wahl ein Mehrheitsvotum auf sich vereinigt zu haben – ergo muss man als Demokrat davon ausgehen, dass die Mehrheit in Bayern so denkt wie sie. Denn sonst gäbe es doch Proteste, Demonstrationen, Volksbegehren, öffentliche Diskussionen und offene Streitereien – aber davon ist nichts zu sehen, nichts zu hören. Damit ist davon auszugehen, dass die Mehrheit in Bayern tatsächlich genauso denkt.

Ich vermag die Entscheidung nicht zu treffen, wer Rennsieger wird: vernagelte, abgeprallte Muslime oder widerliche „Christen“, verabscheuungswürdige „Pragmatiker“ wie Seehofer, Söder & Co., die mit jedem zweiten Wort das verraten, was sie als ihren angeblichen „Glauben“ bezeichnen. Übelkeit erzeugen sie beide in mir.

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Über echsenwut

Ein Islamkonvertit; Ehemann, Familienvater, arbeitet im Marketing, unsterblich verliebt in Ägypten. Die Eule, mit deren Bild er gern kokettiert, steht für den Buchstaben "M" in den altägyptischen Hieroglyphen - und damit für das Initial seines Vornamens. Überaus leidenschaftlich in allem, was er tut; immer viel zu laut, zu präsent, engagiert. Man sagt: intelligent. Ich auch. :-)
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2 Antworten zu Deutschland – Ein Wettrennen: wer verrät seinen Glauben hier am stärksten?

  1. echsenwut schreibt:

    Hierzu gibt es von meiner Seite aus eine ganz generell gültige Aussage: ich bin absolut davon überzeugt, dass kein aufrichtiger und bemühter Glaubender einer der abrahamitischen Religionen jemals anders KÖNNTE, als zu versuchen, jedweden Gebrauch von Waffen nicht nur zu unterlassen – sondern auch zu verhindern. Kein Christ, der seine Bibel kennt, kein Muslim, der seinen Qur’an kennt und kein Jude, der seine Tora kennt, KANN sich gegen einen der anderen erheben. Im Gegenteil: jedem von uns ist es geboten, dem anderen zur Hilfe zu kommen. Im logischen Umkehrschluss bedeutet das selbstverständlich, dass beispielsweise ein Christ, der einem Muslimen hilft, ein guter Christ ist. Dieser Pater hat mein Herz und selbstverständlich meinen vollen Respekt; wohl weit mehr als es mir selbst möglich wäre, hat er seinen Glauben aufrichtig und ernsthaft gelebt. Ein solcher Christ ist (gemäß Qur’an!) immer ein guter Freund, ein Bruder, ein Partner – und niemals Gegner. Ernsthafte, nachdenkliche, arbeits- und verständniswillige Glaubende aller abrahamitischen Religionen sind nach meiner Überzeugung die einzigen, die überhaupt Frieden erreichen und nachhaltig implementieren können. Alles andere folgt ja ebenfalls einem Gott: dem Geld. Und das ist vollkommen gewissenlos und ist völlig unfähig, Frieden zu stiften – schon weil sich Geld durch Krieg erst vermehrt. Es braucht, wie wir sehen (!), Gewissen, Glaube, Mut und viele, innere Werte, um sich gegen tausendfachen Widerstand durchzusetzen, der am Ende des Tages nur verdienen, aber keinen Frieden will.
    Aber eines sollte man korrigierend dennoch erwähnen: nach meiner ganz persönlichen Meinung verbreitet sich der Wahabismus nicht in denen, die sich heute „Salafiten“ nennen. Er mag die Quelle gestellt und den Weg bereitet haben – aber nicht mehr. Die, die sich heute „Salafiten“ nennen, leben und glauben selbst an ein wertloses Abziehbild, das sie selbst „Islam“ nennen. Wenn der Wahhabismus roh, hart, unnachgiebig und in Teilen sogar brutal ist, so ist er eines nicht: dumm. Ibn Wahab hat eine sehr engstirnige Lesart des Qur’an implementiert, über die Brutalität und geistige Flachheit dessen, was heute der „Islamische Staat“ aber propagiert, würde selbst er sich tief erschrecken. Vergessen wir nicht: Qatar folgt ebenfalls einem Wahhabismus und dieser ist weder durch Brutalität noch Dummheit gekennzeichnet.
    Die „Salafiten“ unserer Tage verraten ihre Vorbilder: „Salafi“ bedeutet „Gefährte“ und soll eine Rückbesinnung auf islamische Werte bieten, die zur Zeit der Prophetengefährten entwickelt wurde. Das aber tun sie keineswegs. Die wahren Salafi wussten um den Vorzug, Sklaven zu erbeuten – um sie freizulassen. Und nicht, um sie auszubeuten, zu vergewaltigen, zu verkaufen oder zu misshandeln. Die wahren Salafi haben Frauen geehrt – und nicht zum Vieh herabgewürdigt.

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  2. Es wäre interessant, hier zu lesen, wie „echsenwut“ dies ↓ einschätzt:

    Kermanis Friedenspreis-Rede: Jacques Mourad und die Liebe in Syrien

    Ein christlicher Pater, der den Islam liebt, wird in Syrien von islamistischen Terroristen entführt und von Muslimen wieder befreit. Seine Geschichte ist noch nicht zu Ende. Navid Kermanis bewegende Rede in der Frankfurter Paulskirche.

    An dem Tag, als mich die Nachricht vom Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erreichte, am selben Tag wurde in Syrien Jacques Mourad entführt. Zwei bewaffnete Männer traten in das Kloster Mar Elian am Rande der Kleinstadt Qaryatein und verlangten nach Pater Jacques…
    http://zeitfragen-info-blog.blog.de/2015/10/19/kermanis-friedenspreis-rede-jacques-mourad-liebe-syrien-20764698/

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