Islam – Offene Worte und Verfolgung

Da stolperte ich über eine Rede, deren Inhalt mich nicht weiter verwundert. Sie wirkt radikaler als manches, was derzeit veröffentlicht wird, allerdings ist dies letztlich nur einer marginal veränderten Rhetorik zu verdanken – am Inhalt ändert das nichts:

Die Muslime sehen sich nun ganz auf sich selbst gestellt und versuchen jetzt, einen neuen Trick anzuwenden. Sie kennen doch den gutmütigen deutschen Michel in uns, der immer gerne bereit ist, für eine sentimentale Träne alles ihm angetane Unrecht zu vergessen: plötzlich hat man den Eindruck, als ob es unter den Muslimen nur noch putzige kleine Babies, die durch ihre kindliche Hilflosigkeit rühren sollen, oder gebrechliche alte Frauen gibt. Die Muslime schicken ihre Mitleidgarde vor. Sie mögen damit einige harmlose Gemüter in momentane Verwirrung bringen, uns nicht. Wir wissen ganz genau, woran wir mit ihnen sind.

Der Verdacht, Muslime verstellten sich nur, ist nun weder neu noch originell. Das ein solcher Unterstellungsreflex existiert, kann ich eindrucksvoll nachweisen. Aber davon später.

Sie werden niemals Ruhe geben. Sie werden, wenn sie es könnten, ein Volk nach dem anderen gegen uns in den Krieg hin en. Was gilt ihnen das damit verbundene Leid der Menschen, wenn sie nur die Welt unter ihre Geld- und Blutherrschaft zwingen! Die Muslime sind eine parasitäre Rasse, die sich wie ein faulender Schimmel auf die Kulturen gesunder, aber instinktarmer Völker legt. Dagegen gibt es nur ein wirksames Mittel: einen Schnitt machen und abstoßen.

Mich erinnert dies an Donald Trump. Seine Forderung, keine Muslime mehr in die USA einreisen zu lassen, bleibt nur ganz knapp hinter den Forderungen zurück, die von Pegida-Idioten (momentan noch) hinter vorgehaltener Hand erhoben werden.

Wie armselig nehmen sich vor diesem Weltproblem, das seit Jahrtausenden die Menschen beschäftigt, die stupiden, gedankenlos rührseligen Arguments einiger zurückgebliebener Muslimfreunde aus! Sie werden wahrscheinlich Augen, Nase und Mund aufsperren, wenn sie ihre lieben Muslime sich einmal im Besitz der Macht betätigt sähen.

Hier kommt die erwartete Warnung, das man schon sehen werde, was man hat, wenn die verschlagenen Muslime erstmal die Macht in Händen halten. Hier geht es um die „Islamisierung“ und man habe ja schon immer gewusst, was im Hirn eines Muslimen so vor sich geht.

Denn die Muslime sehnen ja nur eine Möglichkeit herbei, um uns unsere Tölpelhaftigkeit mit Blut und Terror zu belohnen. Dazu darf es niemals kommen. Und eine der wirksamsten Maßnahmen dagegen ist die unerbittliche, kalte Härte gegen die Verderber unseres Volkes, gegen die Anstifter dieses Krieges, gegen seine Nutznießer, wenn wir ihn verlören, und deshalb notwendigerweise auch gegen seine Opfer, wenn wir ihn gewinnen.

Das Lieblings-„Argument“ Rechtsradikaler: Muslime hätten den Terror erfunden und da sie sich als Demokratie- und Volksfeinde erwiesen hätten, müssten harte Maßnahmen gegen sie ergriffen werden.

Es gibt keinen Unterschied zwischen Muslimen und Muslimen. Jeder Muslim ist ein geschworener Feind des deutschen Volkes.

Natürlich. Muslime „infiltrieren“ Deutschland nur der Macht wegen. Da sie alle jeden Charakter unseres Landes ablehnen und zerstören wollen, ja müssen, hat sich auch das deutsche Volk der Islamisierung entgegenzustellen.

Deshalb:

Die Muslime sind Sendboten des Feindes unter uns. Wer sich zu ihnen stellt, läuft im Kriege zum Feinde über.

Es sei jedem Muslimen ganz grundsätzlich zu misstrauen. Wenn er auch noch so sehr Loyalität zum deutschen Staat äußert, so ist dies grundsätzlich gelogen und wer Muslimen vertraut, der hilft der Zersetzung, der Islamisierung und damit dem Untergang.

Passt diese Rhetorik in unsere Zeit? Verwundern diese Zitate? Bekommt man ein größeres Störgefühl beim Lesen als dies hier: „Sinngemäß kennt man diese Gedanken, hier sind sie etwas stark betont.“ ?

Ist das so?

Dann müssen wir jetzt alle ganz tapfer sein: alle Zitate stammen aus einem Zeitungskommentar von Joseph Göbbels (16. November 1941 in „Das Reich“) – lediglich die Worte „Jude“ und „Judentum“ wurden durch „Muslime“ und  „Islam“ ersetzt.

Erschrocken?

 

 

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Über echsenwut

Ein Islamkonvertit; Ehemann, Familienvater, arbeitet im Marketing, unsterblich verliebt in Ägypten. Die Eule, mit deren Bild er gern kokettiert, steht für den Buchstaben "M" in den altägyptischen Hieroglyphen - und damit für das Initial seines Vornamens. Überaus leidenschaftlich in allem, was er tut; immer viel zu laut, zu präsent, engagiert. Man sagt: intelligent. Ich auch. :-)
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