Israel -Todesdrohung gegen schwedische Außenministerin

Margot Wallström hat Courage. Sie hat ihren Kurs gegen das faschistische und mörderische Israel unserer Tage begonnen zu fahren, bevor ihr französischer Amtskollege Laurent Fabius sogar noch erheblich schärfere Worte gefunden und Konsequenzen angedroht hatte.

Fabius ist erheblich weiter gegangen als Wallström – und wie die Dinge liegen muss sich niemand wundern, wenn sowohl der eine als auch die andere von beiden ….. sagen wir: ganz plötzlich durch einen „Verkehrsunfall“ ums Leben gebracht würde.

Wallström hatte einen Landsmann, den Grafen Folke Bernadotte, der 1948 bereits von der damaligen „Stern“ – Terrorbande umgebracht worden war, weil er israelischen Zielen nicht wie erwartet dienlich war. Die „Stern-Gang“ war eine jüdisch-extremistische Terrorbande, die sich, wie nachzulesen ist, für ihre politischen Ziele in Palästina sogar an Adolf Hitler herangemacht und diesem ihre Dienste angeboten hatte.

Demzufolge ist es nicht nur nachvollziehbar, sondern maximal empfehlenswert, wenn sich der schwedische Staat mit seinem Geheimdienst fürderhin ganz besonders um die Sicherheit der Außenministerin bekümmert – denn aus Israel wurde eine publizierte und nur sehr wenig verdeckte Todesdrohung gegen Wallström bekannt.

Der Israeli Zvi Zameret war einmal der Leiter des Bildungsreferats im Erziehungsministerium Israels, also weder ein intellektuell wenig bemittelter Postbote und auch kein irrelevanter Angestellter hinter irgendeinem unbedeutendem Schreibtisch. Und Zamaret hat einen hebräischen Artikel in einer israelischen Zeitung geschrieben und sehr klare, sehr deutliche Worte zu der typisch extremistisch-verrrückten Zionistenidee in Israel gefunden, Gegner ihrer kruden wie geradezu wahnsinnigen Großmachtsphantasien schlicht und ergreifend ganz einfach umzubringen. Nicht fragen, nicht diskutieren und nicht überzeugen – umbringen. Das geht schon klar, das ist ein bewährtes Rezept und hat selten öffentlichen Unmut produziert, gerade unter Israels „Freunden“ nicht, die bei jeder Tötungsnachricht zwar zusammenzucken, aber nichts dazu zu sagen haben.

Zamaret leitet diese Idee mit dem üblichen, faschistischen und verbohrten Schwachsinn ein, den nur noch die extremistischsten Juden und Zionisten Israels verfolgen:

Die schwedische Außenministerin Margot Wallström mit ihrem charakteristischen, versteckten Antisemitismus, ihrer Arroganz, Ignoranz und ihrer interessengebundenen Wahrnehmung ihrer muslimischen Wähler – sie will ebenfalls gegen die Grundlagen des Staates Israel kämpfen.

Natürlich ist für diese Klientel grundsätzlich immer jeder ein „Antisemit“, der den Vernichtungsphantasien, der der zionistischen Endlösungsidee für ein ethnisch gesäubertes Groß-Israel entgegentritt. Was ich immer, wenn versucht wird, diese blöde Keule gegen mich zu schwingen, ganz besonders amüsant finde. Und da nach diesem Duktus natürlich jeder so ernannte „Antisemit“, also meist aufrichtige Israelkritiker aus gutem Grunde, generell ein Sammelsurium von negativen, niedrigen und bösartigen Charakterzügen darstellen muss, ist zentraler Bestandteil einer faschistischen Idee, wie sie von der momentanen, israelischen Regierung propagiert wird. Und wurde. Shamir war nicht der einzige israelische Ministerpräsident, der sich in aller Öffentlichkeit massivst rassistisch geäußert und Araber, Palästinenser mit Schädlingen und Tieren verglichen hätte, die kaum mehr als ein schnelles Ende verdient hätten. Im extremistischen Israel gehört die Verunglimpfung anderer Ethnien schon lange zum „guten Ton“ und der färbt ja auch auf die Bevölkerung ab – sonst wäre kaum zu erklären, dass am Rande eines Anschlags ein seines Weges ziehender, äthiopischer Jude und Israeli spontan als Terrorhelfer verdächtigt und gleich mit zu Tode gebracht wurde. Sein Fehler war seine Hautfarbe. In Israel ist heute Hautfarbe ein Fehler, der mit dem Tode bestraft werden kann.

Zurück zur Aufforderung zum Terroranschlag auf die schwedische Außenministerin.

Der zionistische Schmierfink Zamaret jedenfalls ließ seinen oben zitierten Worten folgende folgen:

Ich bin überzeugt und sicher dass ihre Absichten weiterschwelen werden, so wie alle der unwürdigen Absichten des Grafen [Bernadotte] es taten.

Ein solcher Satz in irgendeiner Zeitung auf der Welt, geschrieben von irgendeinem Journalisten über irgendeinen Politiker wäre weiter weder beachtenswert noch bedrohlich. Im Falle Israel aber müssen nun sämtliche Alarmglocken schrillen und in Schweden ein sicherer Kordon um Wallström gebildet werden – denn „freie Meinungsäußerung“ im Westen bedeutet immer im Kleingedruckten: „Jede Meinung ist frei, wenn es die israelische ist. Jede andere kann und wird aller Erfahrung nach mit dem Tode geahndet.“

Die Sprecherin des Außenamts und Wallströms, Kristian Brangenfeldt, sagte zu dem Vorfall in einer Stellungnahme gegenüber schwedischer Presse:

Sicherheitsbehörden kümmern sich um den Fall – und einen anderen Kommentar haben wir nicht dazu.

Die israelische (Todes-) Drohung wird in Schweden durchaus als solche verstanden. Sonst würde Diplomatensprech Sätze wie diese verlautbart haben:

„Schweden nimmt Äußerungen eines Einzelnen nicht zum Anlass für politische Schritte.“

„Schweden weist solche nicht sehr hilfreichen Äußerungen zurück.“

Israel hat sich auf verschwiegene, versteckte und gewaltsame Außen-„Politik“ spezialisiert; überall auf der Welt sind viele Attentate und generalstabsmäßige Angriffe auf Einzelne und auf Gruppen von Israel durchgeführt worden. Meist dringen ganz einfach israelische Agenten in die Büros oder Hotelzimmer ein, leeren ihr Magazin und verschwinden. Sie sind auch sehr erfahren im Umgang mit Gift und Bomben. Wenn sie in Israel oder Palästina selbst töten, geben sie sich nicht allzuviel Mühe mit Verkleidungen und sonstigen Tarnungen. Sie brechen einfach in Häuser ein, schießen und spazieren ungerührt wieder hinaus.

Die Welt sollte sehr genau hinschauen und ausnahmsweise einmal etwas merken, wenn Fabius und Wallström „etwas passiert“ – denn aller Wahrscheinlichkeit nach war es dann nur einer dieser vielen und feigen Terroranschläge der israelischen Regierung.

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Über echsenwut

Ein Islamkonvertit; Ehemann, Familienvater, arbeitet im Marketing, unsterblich verliebt in Ägypten. Die Eule, mit deren Bild er gern kokettiert, steht für den Buchstaben "M" in den altägyptischen Hieroglyphen - und damit für das Initial seines Vornamens. Überaus leidenschaftlich in allem, was er tut; immer viel zu laut, zu präsent, engagiert. Man sagt: intelligent. Ich auch. :-)
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