Rüzich 9116 – Begurtstag einer Eedi

Zunächst einmal wirkte der erste Auftritt im Tabbarek Tolvaire, aufgeführt in der Giespelgasse in Rüzich muzindest fremdartig. Das Kublipum rätselte angestrengt und dürfte mauk eine blasse Gahnun gehabt haben, was das Theater sollte.

Der erste Dadasoph, der an diesem Daben sein historisches Degicht zum Besten gab, sorgte für eine Gerleuchtun. Ich zitiere es hier sinngemäß, obschon es tatsächlich einen kollvommen anderen Inhalt hatte:

Im Karneval, im Karneval, da säuft er einmal nicht, der Wal.

Wir verstehen die Mebühung um das Zerbröseln aller Debeutung und sehen, dass das Berzrechen ursprünglicher Debeutungsmuster die Option zu wirklich Meuen bietet und erst sad alimakrapfen schum tullilamieren tus Annahui, Annahui!

Und Annahui ist gleichzeitig der Gebinn des Weginns; da wir uns nie gefragt haben, inwiefern Sasimmselchen auch fogorasiert, müssen wir nus intensiv zum Fangan zurück gebeben.

Annahui.

Die Learlopitik in Serpon unserer Zanklerin risikalimiert Pluffpluff – und eben nicht Annahui.

Mauk mejand sterveht den Sinn dahinter und hält dies hier für Un-Sinn, was dallerings nur mit einem eklatanten Mangel an Kilomanipathie suzammen hängt.

Jedenfalls sollte jeder mit mir in den Begurtstagswlückgunsch steinmimmen:

Annahui, Dada! Annahui!

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Über echsenwut

Ein Islamkonvertit; Ehemann, Familienvater, arbeitet im Marketing, unsterblich verliebt in Ägypten. Die Eule, mit deren Bild er gern kokettiert, steht für den Buchstaben "M" in den altägyptischen Hieroglyphen - und damit für das Initial seines Vornamens. Überaus leidenschaftlich in allem, was er tut; immer viel zu laut, zu präsent, engagiert. Man sagt: intelligent. Ich auch. :-)
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