AfD – und die Analogie zur Kriminalistik

Seit vielen Jahren unterhalten die US-Kriminalbehörden eine äußerst makabre und bizarre „Farm“ – sie nennen sie, glaube ich, „Field of corps“, also „Leichenfeld“. Der Erkenntnis folgend, dass es sich eine Vielzahl von Insekten und Aasfressern auf den Körpern Verstorbener gemütlich einrichtet und ihr Entwicklungsstadium auf den Todeszeitpunkt ihrer Mahlzeit hindeutet, hat man eine Vielzahl von Toten im Wald und auf Lichtungen einfach hingelegt und studiert das Stadium ihrer Verwesung.

Wenn der Mensch stirbt, arbeiten seine Zellen nicht mehr. Jegliche Interaktion ist eingestellt, es findet kein Stoffwechsel mehr statt – und insofern existiert natürlich auch keine funktionierende Immunabwehr mehr. Der Tote kann sich gegen den Befall grünlich-metallisch glänzender Schmeissfliegen nicht mehr wehren. Er löst sich auf und wird in Millionen winziger Mägen davongetragen. Der sich ausbreitende Gestank der Fäulnis zieht sie an und ist kaum zu ertragen. Wer den süßlichen Geruch der Verwesung einmal gerochen hat, erkennt ihn fortan immer und auf große Distanz.

Wir kennen den Effekt selbst von unseren eigenen Spaziergängen im Wald. Da, wo unter dem Busch besonders lautes Brummen und Brausen zu hören ist, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein totes Kaninchen oder sonstwas und manchmal kann man das Tier nur noch mit Mühe unter den Schwärmen dieser Fliegen, den tausenden ihrer Maden erkennen.

Der Politologe kann sich zusammen mit dem Kriminologen an den Erkenntnissen aus diesem Leichenfeld bereichern.

Und es stinkt unterm Busch – denn da liegt und fault das tote Deutschland. Die Zellen, die Bürger, haben ihre Arbeit eingestellt und agieren nicht, sondern sind nur Beute und Fraß. Die Schmeissfliegen Deutschlands sind nicht grünlich-metallisch, sondern braun, obschon sie den gleichen, unerträglichen Gestank von Fäulnis verströmen.

Man benötigt heute keine Lupe und kein Mikroskop mehr – die Aasfresser sind nicht nur mit bloßem Auge erkenn- und mit der Nase riechbar, sondern sie treten in ungeheuren Schwärmen auf. Der Kriminalist würde erschreckt sofort erkennen: das da unter den Fliegen, das ist schon sehr lange tot. Die braunen Insekten haben ihr Verpuppungsstadium in Form ihrer Landesparlamentssitze erreicht und werden sich, wenn sie das faule Fleisch ihrer direkten Umgebung aufgefressen haben, die Flügel spreizen und nach neuem Toten suchen.

Die Demokratie ist tot. Sie ist in den Wald gegangen, vor vielen Jahren schon, und hat sich selbst umgebracht. Man muss auf Suizid schließen – auch wenn eine Obduktion ihres heutigen Zustands schier sinnlos erscheint, weil das Faulen und Verwesen schon so weit fortgeschritten ist. Die Krankenakte aber weist auf das Vorhandensein multipler Entzündungsherde mit fortschreitenden, breitflächigen Nekrosen hin und die finalen Schüsse im Wald setzte die „C“SU neben anderen nekrösen und eitrigen Hirnzellen aufs Herz.

Es ist wirklich erstaunlich, mit welcher Lust, Inbrunst und Hingabe jede medizinische Gegenmaßnahme verweigert und das Zelebrieren des Endes geplant worden war. Die „Grünen“ steuerten ihre Farbe hinzu; Grün ist die Farbe faulenden Fleisches. Wer wie ein Cem Özdemir als „Grüner“ der Industrie den roten Teppich ausrollt und wie ein Anton Hofreiter vor dem Bundestag volltönend feststellt, es „geht Deutschland gut“, der freundet sich nicht nur mit dem Tode an – sondern strebt zu ihm. Ich hatte vor vielen Monaten, als sich Hofreiter zu diesem dämlichen wie bizarren und falschen Satz hinreißen ließ, spontan und sofort den Fernseher ausgeschaltet. Manchmal fressen Larven ihre eigenen Schmeissfliegeneltern – so wie Hofreiter mit diesem (Halb-) Satz die Geschichte seiner eigenen Partei verraten hat.

Blut, wenn es zerfällt, wird zu blaßrosa Bröckchen und Wasser. Die „S“PD hat ihrem roten Blut keine Zeit zum Gerinnen gegeben, um ihm wenigstens die Farbe zu erhalten und dumme und unpassende Tiraden gegen die Fliehenden posaunt. Sie hat mit Nahles und Gabriel im Verlangen, wenigstens vom Toten noch möglichst viel zu fressen, wenn sie das Lebendige schon nicht mehr ernähren kann. Also tritt nur noch stinkendes Wasser aus der Leiche Deutschland.

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Über echsenwut

Ein Islamkonvertit; Ehemann, Familienvater, arbeitet im Marketing, unsterblich verliebt in Ägypten. Die Eule, mit deren Bild er gern kokettiert, steht für den Buchstaben "M" in den altägyptischen Hieroglyphen - und damit für das Initial seines Vornamens. Überaus leidenschaftlich in allem, was er tut; immer viel zu laut, zu präsent, engagiert. Man sagt: intelligent. Ich auch. :-)
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