Udate: Israel – und sein neuer Chefrabbiner

Mit Freude nehme ich wahr, dass es in Israel eine offenbar recht leidenschaftlich und kontrovers geführte Diskussion um die Personalie Karim gibt. Wohl so einige Parlamentarier kritisieren die Wahl von Karim scharf und bezeichnen ihn gerade wegen seiner Aussage zu der von ihm akzeptierten Vergewaltigung von Heidinnen durch Soldaten als „untauglich“ für dies Amt. Zehava Galon von der Meretz-Partei beklagte sich völlig zu recht, dass diese entsetzlich rassistische und gewalttätige Aussage von Karim Frauen zu Zielen erkläre.

Shelly Yachimovich von der Labor-Partei fordert die Armee auf, die Personalentscheidung zu überdenken und sagte, dass die Aussage von Karim gegen die Werte und Überzeugungen der Armee stünden.

Allerdings hat die Armee leider all diese Kritik brüsk mit der höchst fragwürdigen Aussage, Karim habe angeblich nie etwas Derartiges gesagt, geschrieben oder gedacht, zurückgewiesen.

Schon die hart geführte Diskussion in Israel halte ich für ein außerordentlich gutes und positives Signal.

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Über echsenwut

Ein Islamkonvertit; Ehemann, Familienvater, arbeitet im Marketing, unsterblich verliebt in Ägypten. Die Eule, mit deren Bild er gern kokettiert, steht für den Buchstaben "M" in den altägyptischen Hieroglyphen - und damit für das Initial seines Vornamens. Überaus leidenschaftlich in allem, was er tut; immer viel zu laut, zu präsent, engagiert. Man sagt: intelligent. Ich auch. :-)
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