Ein Special für „Ron Jeremias“

„Ron Jeremias“ mag sein, wer immer er will. Für mich steht er für die Gesamtheit aller geistig mal stärker, mal weniger stark eingeschränkten Israel-„Freunde“, die diesem Land dabei helfen, in mittel- oder unmittelbarer Zukunft unterzugehen.

Er steht für mich stellvertretend gemeinsam in einer Reihe mit all den Deutschland-„Freunden“, die im Dritten Reich dabei helfen wollten, die Nazi-Kultur zu verteidigen und zu vermehren – weil sie damals wirklich glaubten, dies sei der richtige Weg.

Betonköpfe, die prügelnd, zündelnd, schießend und beleidigend durch die Weltgeschichte ziehen, habe ich ganz generell schon immer zutiefst verachtet. Denn dies sind die tatsächlich Dummen und Verblödeten dieser Welt, die gern, singend und fröhlich als Schafe ihrem Schlachter in die Arme laufen. Die von jedem, der auch nur über zwei Hirnzellen mehr als sie selbst verfügt, verarscht, betrogen, ausgenommen, und mit Waffen unterm Arm gegen vermeintliche „Gegner“ geschickt werden können.

„Ron Jeremias“ ist so einer.

Ihn hat einer meiner Beiträge zu Israel zutiefst verletzt; die dort dargelegten und recherchierten Fakten tun ihm weh, sie stehen in vollendetem Kontrast zu seinem eigenen Israelbild und würden ihn daran zweifeln lassen müssen – wenn er, wie eigentlich alle seiner unappetitlichen Trollkollegen auch, zum Zweifel überhaupt in der Lage wäre.
„Ron Jeremias“ würde das kritisch betrachten und wahrscheinlich zurückweisen müssen, woran er glaubt, und das ist ihm nicht möglich.

Denn nähme er an, was ich schreibe, würde er sich einzugestehen haben, dass er sein (Phantasie-) Bild von Israel vor der Annahme nicht gut (genug) geprüft hat, was wiederum zu Selbstkritik führen müsste und für ihn den schlechten Geschmack der Erkenntnis hinterließe, tatsächlich zu einer solchen Prüfung intellektuell überhaupt nicht in der Lage zu sein.

Kein Zweifel: die Welt braucht solche „Ron Jeremias“! Ohne sie gäbe es keine Soldaten, die nach Belieben und mit einem Bisschen Schmus überall auf der Welt zum Schießen und Sterben geschickt werden können, wo sich die Profitkurve unserer Konzerne nach unten neigt. Märkte wollen erobert werden und dies braucht ebenso Dumme wie Israel sie braucht, um senen extremistischen und grundaggressiven Kurs weitersteuern zu können.

Aber all diese „Ron Jeremias“ der Welt sind gleichzeitig auch immer die Verlierer; wenn der Kurs, auf den man sie programmiert geschickt hat, nicht mehr genehm ist, werden sie an vorderster Front ganz einfach allein gelassen. Sie werden militärisch oder politisch als Problemrückstand entsorgt, weil ihre Tätigkeit nicht (mehr) opportun erscheint.
„Ron Jeremias“ wird niemals zu den Gewinnern zählen; einerseits, da er im Zuge seiner angestrengt selektiv gestalteten Wahrnehmung nur extrem einseitige Informationen frequentiert und daher um viele Fakten grundsätzlicher Art nicht weiß und andererseits, weil er niemals den Zeitpunkt erkennt, an welchem innegehalten und der eigene Standpunkt kritisch neu bewertet werden müsste.

Alle Selbstmordattentäter heißen „Ron Jeremias“, alle Rechtsradikalen heißen so, alle Israel-„Freunde“ und alle Antisemiten.

Ich habe gar nichts gegen sie.
Sie sind eine Schöpfung wie ich selbst auch und sie folgen ihrem Programm, ihrer Aufgabe und können daraus nicht ausbrechen. Man kann, sagte mir mal ein weiser Bruder, Licht nicht schätzen, wenn man die Dunkelheit nicht will. Physiker wissen wie Muslime auch, dass es nach dem hermeneutischen Grundsatz zu jedem „oben“ immer ein „unten“ und zu jedem „großen“ auch immer das „kleine“ gibt. Ein Zustand, in welchem man immer nur eine Seite der Existenz sieht, muss immer bedenklich sein, weil ein solcher Zustand nur in der Einbildung, niemals aber in der Realität existiert.
Ich hege keinen persönlich gefärbten Hass gegen Kakerlaken zum Beispiel; sie zählen zu meiner Welt ebenso wie Paradiesvögel. In meinem Haus muss ich keine Kakerlaken dulden – deshalb lösche ich alle „Ron Jeremias“-Anwürfe kommentarlos, die sich hier in Form von „Kommentaren“ (die keine sind, sondern nur schwachsinnige Auswürfe) melden.

„Da draußen“, auf der Straße, ist in steigender Tendenz immer mit solchen „Kakerlaken“ zu rechnen und da dürfen sie auch sein.

Wohlan denn .. wer immer glaubt, er müsse sich in einem Kommentarfeld unter meinen Beiträgen austoben, ist dazu immer herzlich eingeladen. Alle „Ron Jeremias“ aber müssen der Möglichkeit eingedenk sein, dass ich ihre „Ausführungen“ einfach nur lösche (größtenteils, ohne sie gelesen zu haben)

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Über echsenwut

Ein Islamkonvertit; Ehemann, Familienvater, arbeitet im Marketing, unsterblich verliebt in Ägypten. Die Eule, mit deren Bild er gern kokettiert, steht für den Buchstaben "M" in den altägyptischen Hieroglyphen - und damit für das Initial seines Vornamens. Überaus leidenschaftlich in allem, was er tut; immer viel zu laut, zu präsent, engagiert. Man sagt: intelligent. Ich auch. :-)
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