USA – Das Fieber steigt, Trump ist als Erreger immer noch da.

Was tut man, wenn man sich einen Splitter einreißt oder welche Gefahr besteht dann? Ganz einfach: der Finger kann und wird sich womöglich böse entzünden. Schlimmstenfalls entsteht eine Sepsis, wenn der Finger unbehandelt bleibt.Man kann durchaus an einem winzigen Holzsplitterchen sterben.

Undenkbar?

In einer Weltgegend wie der unseren möchte man meinen: ja, undenkbar. Schließlich warten in Deutschland etwa tausende von Krankenhäusern rund um die Uhr, im Handumdrehen würde man dort den Splitter gezogen und ein Antibiotikum angewendet haben.
In was für einer Gegend würde man leben, wenn jemand an einem solchen Splitter stürbe? In einem Entwicklungsland.

Trump ist ein derartiger Splitter.
Man kann meines Erachtens getrost (so wie er selber!) alle erdenklichen Gedankenbremsen lösen, die nach Differenzierung, nach ausgeglichener Sprache, nach Vorsicht fragen und Trump genau als das benennen, was er ist: bösartig und blöd.
So würde ich einen Splitter in meinem Finger benennen – und verfluchen.

Der Patient USA verhält sich anders als ich es mit einem Splitter im Finger täte: der Patient USA setzt sich erschrocken neben die Werkbank, wo es geschah, glotzt auf seinen Finger und betrachtet nun seit Monaten das Entstehen der Entzündung und beobachtet, wie sich die beginnende Sepsis langsam als schwarzer Strich durch die Venen nach oben in Richtung Herz bewegt.
Die USA stehen nicht auf.
Sie suchen keine Heilung. Sie bestaunen sich und ihren Finger. Wer hätte schon geahnt, denken sie, dass man sich bei der Arbeit einen Splitter einreißen könnte?

Trump hat die Immunabwehr der USA nur wenig geschickt, aber dafür extrem brutal einfach abgeschaltet: er erzählt dem Körper USA, dass die Sepsis, die er bringt, nicht tödlich, sondern eine Erlösung sei.

So etwas geht eine zeitlang gut:
Vor einigen Jahren machte man in den USA eine unerwartete, erstaunliche und wissenschaftlich höchst wichtige und faszinierende Entdeckung: man grub ein Tyrannosaus-Weibchen aus und nannte es "Sue". Sue war ein vom Skelett her gut erhaltenes, erwachsenes Exemplar. Faszinierend an ihr war vor allem, dass sie geradezu jämmerlich verendet sein musste, weil eine entsetzliche Entzündung in ihrem Bein gefressen und sie letztlich getötet hatte. In ihrem Fall handelte es sich um die fatalen Folgen eines wohl missglückten Angriffs auf eine Beute.
Hätte es damals westliche Krankenhäuser gegeben, Sue würde nach kurzer Rekonvaleszenz wieder ihren Mahlzeiten nachgestellt haben können. Aber so währte ihr Verenden nicht Stunden, nicht Tage, wohl auch nicht Wochen, sondern wesentlich länger. Ihre letzten Stunden müssen sie vor Qualen rasend gemacht haben.

Wird der Erreger Trump aus den USA eine neue Sue machen?
Werden diese USA in ihrem Fieber- und Entzündungswahn Halizunationen ausbilden und sich selbst und ihre Umwelt auffressen?
Vermutlich ja.
Wir als Menschen erleiden und beseitigen täglich wohl dutzende von Mini-Infektionen. Berühren wir nur die Klinke einer Tür, vervollständigen wir die Sammlung von Keimzellen auf unserer Haut um ein halbes Dutzend weiterer Exemplare. Wenn jemand in unserer Nähe niest, spielen hunderte von Viren und Bakterien auf unserer Kleidung und unseren Schleimhäuten. Aber davon bemerken wir im Idealfall nichts.
Die USA sterben an einem Splitterchen – und vergeblich suchen wir nach Anzeichen einer angekurbelten Immunabwehr. Da geschieht …. nichts.

Teile des US-Nervensystems sind bereits nekrös: eine Gesellschaft, die einen "Präsidenten" derart rüpelhaft, unverschämt und offen boshaft gegen eigene Bevölkerungsteile ungestraft weitermachen lässt, muss daran zugrundegehen.
Wir als Deutschland sind selbst ein "alter Mann". Aber wir tragen Handschuhe und besitzen einen Verbandskasten in der Werkstatt: als unser Bundespräsident bei einer Zeitungsredaktion anrief und sie beeinflussen wollte, verlor er sein Amt. Das war das Werk nur weniger Tage, und schon die beobachteten manche Deutschen mit aufkommender Nervosität, ob unsere Sicherungsseile, unsere Immunabwehr wohl noch funktioniert.
Sie funktioniert, stelle ich fest.

Sue sank langsam in der Nähe eines Flussbetts zu Boden.
Ihr Bein war regelrecht aufgeplatzt und ein Eiterrinnsal hatte sich gebildet. Sie wird zu diesem Zeitpunkt den Verstand bereits längst verloren und nur noch furchtbare Visionen und Schmerzen gehabt haben.
Aber wer traute sich damals schon an einen Tyrannosaurus? Wahrscheinlich haben etliche Tiere den riesigen, sterbenden Saurier umstanden und sein Verrecken beobachtet. Nur die wenigsten werden sich am Leid von Sue nicht gefreut haben.

Wo steht der Raubsaurier USA heute?
Wenn er sich durch den Wald schleppt, den er schon nicht mehr genau erkennt, sieht er schon das Flussbett …. ?

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Über echsenwut

Ein Islamkonvertit; Ehemann, Familienvater, arbeitet im Marketing, unsterblich verliebt in Ägypten. Die Eule, mit deren Bild er gern kokettiert, steht für den Buchstaben "M" in den altägyptischen Hieroglyphen - und damit für das Initial seines Vornamens. Überaus leidenschaftlich in allem, was er tut; immer viel zu laut, zu präsent, engagiert. Man sagt: intelligent. Ich auch. :-)
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