Israel & Deutschland – Selbsternannte Henker im Dienst der Sache

Elor Azaria heißt der israelische Soldat, der im Vollbesitz aller geistigen Kräfte, unaufgeregt, ohne jede Bedrohungssituation, völlig gelassen und entschieden einem Verletzten, der wehrlos am Boden lag, eine Kugel in den Kopf jagte. Ob der 19-jährige Soldat, dessen Bild einen unerwachsenen Jungen zeigt, dem jede Uniform viel zu groß erscheint, sich groß Gedanken über sein Opfer gemacht hat, ist nicht bekannt. Alle seine seltsamen, bizarren und grotesken Ausflüchte, die seinen Mord zu einer „Notwehr“ kaschieren sollten, wurden vom Militärgericht Israels als völlig unglaubwürdig, konstruiert und geradezu erlogen vom Tisch gewischt. Von dem Verletzten ging keinerlei Bedrohung aus.
Der Junge Elor, dem seine Mutter ein Pausenbrot für die Schule und kein Militär eine Gewehr in die Hand drücken sollte, war insgesamt von der Situation vollkommen überfordert. Auf das Übelste von seiner Führung und seiner Regierung bis hin zum Missbrauch indoktriniert, glaubte er an die Überlegenheit seiner Rasse, an dessen Bevorrechtigung und an einen geradezu heiligen Befehl, jemanden zu töten, der irgendwie anders war als er.
Sei Opfer war (auch VOR seinem Schuss in den Kopf) regelrecht gesichts- und geschichtslos. Wertlos. Anders. Böse. Von Haus aus.
Immerhin hatte seine Justizministerin viele Monate zuvor noch gesagt, dass all diese Männer „Schlangen“ seien, die zu vernichten wären – und man solle deren Mütter gleich mit beseitigen, auf dass sie niemals mehr „Schlangen“ zur Welt bringen könnten.
Der Junge Elor, der von seinen Eltern zur Konditionierung, zum Missbrauch, zur Indoktrination ganz bewusst und gewollt in die Armee geschickt wurde, statt angesichts seines mangelhaften Entwicklungsstands weiter eine Schulbank zu drücken, gehörte nun zu einer bösartigen Männergesellschaft. Die das Foto des entsetzlicherweise völlig entblößten Körpers einer erschossenen Palästinenserin mit übelsten, rassistischen Widerwärtigkeiten „kommentierten“, so wie sie unter Nazis gegen Juden sehr üblich waren.

Ach …. die Nazis.
Wo wir gerade dabei sind.
Und um die intellektuelle Überlegenheit, die wir fühlen, anzusägen, wird da die Schilderung eines Monsters notwendig, das die Deutschen aus ihrem eigenen Schoß geboren hatten:

Willi Herold.

Der Beginn seiner Geschichte hätte eine amüsante Story abgeben können, weil sie anfangs daher kam wie die Anekdote vom „Hauptmann von Köpenick“, der eigentlich Friedrich Wilhelm Voigt hieß und Schuhmacher war. Sein Geltungsdrang ließ ihn die Uniform eines Hauptmanns kaufen, anlegen und als Hochstapler das Kommando in Köpenick übernehmen.
Willi Herold dagegen, 1925 geboren und als Soldat im Zweiten Weltkrieg Teilnehmer schwerer und traumatisierender Schlachten gewesen, stieß auf seinem einsamen Marsch der Verwirrung, weil er seine Einheit verloren hatte, auf eine Kiste mit einer Hauptmannsuniform.
In Windeseile hatte er sie angelegt, war weitermarschiert und sammelt unterwegs ein paar ähnlich ihm versprengte Soldaten ein, die sofort an seinen Rang glauben und ihn als Befehlshabenden akzeptieren.
Mit nun insgesamt dreißig Soldaten im Schlepptau marschiert Herold, auch nur ein 19-Jähriger, in das Gefangenenlager Aschendorfermoor in Norddeutschland ein – und übernimmt dort recht schnell das Kommando.

Ob es irgendeine psychische, pschologische Verbindung zwischen dem israelischen Henker Elor Azaria und dem deutschen Massenmörder Willi Herold gibt, kann ich nicht sagen: beide liefern Fotos, die das Gesicht eines unreifen Jungens wiedergeben, der plötzlich und völlig unerwartet eine ungeheuerliche Brutalität und Grausamkeit zeigt.

Willi Herold wütet in dem Gefangenenlager Aschendorfermoor wie ein Verrückter. Er lässt insgesamt 172 Gefangene auf bestialische Weise umbringen und gab als Hauptmannhochstapler persönlich nicht nur die Befehle dazu, sondern beteiligte sich auch selbst daran.
Was Willi Herold tat, ist beinahe unbeschreiblich.
Ich zitiere aus „DIE ZEIT“:

„Die Geschichte von Willi Herold ist die Geschichte eines Sadisten, der die Chance nutzt, seinen Blutdurst zu stillen.“

Wie man Menschen dort hin bekommt, zu gewissenlosen Mördern zu werden, hat Israel zusammen mit der furchtbaren Geschichte seiner Gründer auf seiner Flucht mitgenommen … und die Chance, mit diesem Schrecken in der eigenen Erinnerung eine bessere, würdigere Zukunft aufzubauen, vertan. Und schlimmer noch: wie die USA auch, die sich nach der Kapitulation Deutschlands in der Person furchtbarer Nazis die deutsche (Kriegs-) Wissenschaft auszubeuten, bediente sich auch Israel exakt der Manipulations- und Foltermittel, die es bei seinen Folterern und Mördern erlernt hatte.
Israel machte aus dem Jungen Elor einen zu verurteilenden Täter, einen Mörder, einen Rassisten mit dem wahrlich niedrigsten Wert, den Allah einem (Mit-) Menschen verlieh.

Willi Herold starb dankenswerterweise durch das Fallbeil, zu dem ihm die siegreichen Alliierten verurteilt hatten. Elor Azaria verbüßt, wenn überhaupt, nur eine 18-monatige Gefängnisstrafe. Es ist jedoch davon auszugehen, dass er die nicht nur nicht vollständig absitzen, sondern auch durch freundlichste Zuwendungen seiner Mitgefangenen und Wärter überaus amüsant, bequem und angenehm verbringen wird. Denn er gilt aufgrund seines feigen Mordes in Israel als „Held“ – so wie natürlich auch Willi Herold heute in einem Deutschland als „Held“ gefeiert worden wäre, wenn nicht Millionen von Soldaten die Welt von der Bestie des damaligen Deutschlands befreit hätten.
Regierung und dadurch auch das Land Israel sind leider nie bezwungen, sondern für ihre Verbrechen immer nur gefüttert, bewaffnet, bezahlt und gelobt worden. Deshalb ist der kleine Junge, dem seine Uniform viel zu groß ist, heute in Israel auch noch immer ein „Held“.

Natürlich wird ihm die Geschichte sehr bald sein wahres Gesicht in seine Bücher zeichnen und selbstverständlich wird er in nicht allzu ferner Zukunft auch in Israel selbst ein „feiger Mörder“ genannt und jede materielle und immaterielle Bronzestatue, die ihm errichtet wird, niedergerissen und bespuckt werden.
Wie es sich gehört.

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Über echsenwut

Ein Islamkonvertit; Ehemann, Familienvater, arbeitet im Marketing, unsterblich verliebt in Ägypten. Die Eule, mit deren Bild er gern kokettiert, steht für den Buchstaben "M" in den altägyptischen Hieroglyphen - und damit für das Initial seines Vornamens. Überaus leidenschaftlich in allem, was er tut; immer viel zu laut, zu präsent, engagiert. Man sagt: intelligent. Ich auch. :-)
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